Der virtuelle öffentliche Nahverkehr wurde aktualisiert

Changefied BV.

 Einfacherer Einstieg, natürlicheres Spiel und realistischeres Training

Der virtuelle öffentliche Nahverkehr wurde aktualisiert

Das Schuljahr hat wieder begonnen. Die Schüler starten, die Stundenpläne nehmen Gestalt an und die Lehrer überprüfen erneut die Ziele in Bezug auf Selbstständigkeit, Mobilität, staatsbürgerliches Engagement und Alltagsbewältigung.


Für Schüler, die Schwierigkeiten mit der Planung, sensorischer Überlastung oder unerwarteten Situationen im öffentlichen Nahverkehr haben, ist jetzt ein logischer Zeitpunkt, das selbstständige Reisen wieder in den Fokus zu rücken.


Denn unabhängiges Reisen bedeutet mehr als nur von A nach B zu gelangen. Es geht auch um Teilhabe. Um Entscheidungen zu treffen. Um die Interaktion mit anderen im öffentlichen Raum. Und darum, den Mut zu haben, um Hilfe zu bitten, wenn etwas nicht wie geplant läuft.


Wir bei Changefied haben den Sommer genutzt, um Virtual OV weiter zu verbessern. Nicht mit großen Versprechungen, sondern mit praktischen Updates, die das Üben einfacher, natürlicher und realistischer machen

Für Schüler, Lehrer und Aufsichtspersonen.


Höhere Benutzerfreundlichkeit für Studierende


Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln reist, muss oft mehrere Dinge gleichzeitig erledigen.


Du schaust dich um. Du überprüfst deine Route. Du hältst dein Ticket oder dein Handy griffbereit. Du bist aufmerksam

Menschen um dich herum. Manchmal muss man auf etwas hinweisen oder um Hilfe bitten.


Auch in Virtual OV wollen wir, dass sich das Üben so natürlich wie möglich anfühlt.


Deshalb haben wir im Spiel eine wichtige Anpassung vorgenommen: Alle Reiseutensilien, die die Schüler während ihrer Reise benötigen, werden in der VR-Umgebung nun in einer Hand gehalten, anstatt auf zwei Hände verteilt zu sein.


Das mag nach einer kleinen Änderung klingen, macht aber in der Praxis einen großen Unterschied. Eine Hand bleibt nun frei, um Dinge zu greifen, zu zeigen oder die Route zu planen. Der Schüler muss sich weniger mit den Bedienelementen auseinandersetzen und kann sich besser auf die Situation selbst konzentrieren.


Wir haben außerdem die Steuerung der Controller verbessert. Die Auswahl von Elementen erfolgt nun über die Taste an der Vorderseite des Controllers anstatt über die seitliche Taste. Diese seitliche Taste war für viele Spieler schwer zu finden. In der Praxis stellten wir fest, dass die Schüler die Taste an der Vorder- oder Oberseite des Controllers viel intuitiver nutzten.


Indem die Bedienelemente besser an die natürlichen Handlungen der Schüler angepasst werden, wird die Übung ruhiger und zugänglicher. Die Technologie tritt mehr in den Hintergrund. Dadurch entsteht mehr Raum für das Wesentliche: das Üben des Reisens.


Realistischere Reize


Für selbstständiges Reisen braucht es mehr, als nur zu wissen, welchen Bus oder Zug man nehmen soll.


In öffentlichen Verkehrsmitteln passiert ständig viel gleichzeitig. Menschen steigen ein und aus. Es wird immer voller. Jemand schaut dich an. Jemand grüßt. Es ist laut, hektisch und zeitkritisch. Und trotzdem musst du ruhig bleiben, deiner Route folgen und manchmal eine Entscheidung treffen.


Es ist genau diese Kombination, die das Reisen für viele neurodiverse Schüler so spannend macht.


Daher haben wir Virtual OV um bewegliche Mitreisende in der VR-Umgebung erweitert. Diese digitalen Personen können beispielsweise einsteigen, während der Schüler noch im Bus sitzt, oder ihn begrüßen.


Dies ermöglicht es den Schülern, unter kontrollierten Bedingungen mit mehr Reizen und sozialen Situationen zu üben. Nicht sofort in einem echten Bus oder an einem belebten Bahnhof, sondern zunächst in einer sicheren Übungsumgebung.


Das ist wichtig. Denn der Umgang mit Reizen erfordert Wiederholung, Vorhersagbarkeit und Anleitung. In Virtual OV kann eine Situation Schritt für Schritt aufgebaut werden. Zuerst ruhig. Dann realistischer. Und immer so, wie es dem Lernenden am besten passt.


Auf diese Weise wird die VR-Umgebung nicht nur zu einem Ort, um Routen zu üben, sondern auch zu einem Ort, um Selbstvertrauen in Situationen zu gewinnen, die sich im realen öffentlichen Nahverkehr oft unvorhersehbar anfühlen.


Leichterer Start für Schulen


Ein Schulungskurs mag inhaltlich fundiert sein, aber wenn der Einstieg zu umständlich ist, wird die Hürde in der Praxis zu hoch.


Das trifft insbesondere auf die Schule zu. Lehrer und Aufsichtspersonen haben einen vollen Arbeitstag. Die Technologie sollte nicht unnötig kompliziert sein, sondern vielmehr dazu beitragen, die Bedürfnisse schnell und zuverlässig zu erfüllen

einen Schritt machen.


Deshalb haben wir diesen Sommer auch an der praktischen Umsetzung von Virtual OV gearbeitet. Die Verbindung zwischen Tablet und Headset funktioniert nun ohne separaten Router. Headset und Tablet verbinden sich drahtlos über die Companion App mittels WLAN und Bluetooth.


Für das Spielen von Virtual OV ist keine Internetverbindung erforderlich. Das Tablet kann jedoch für Updates, Lizenzerneuerungen und Fernwartung mit dem Schul-WLAN verbunden werden.


Die Übertragung auf ein interaktives Whiteboard kann auch über die Begleit-App auf dem Tablet gestartet werden. Dadurch können andere Schüler das Geschehen in der VR-Umgebung live mitverfolgen.


Für Schulen bedeutet dies vor allem: weniger Arbeitsschritte, weniger Aufwand mit Verbindungen und mehr Klarheit für Lehrer und Aufsichtspersonen.


Und genau das ist nötig, um Virtual OV richtig in den Schulalltag zu integrieren.


Warum diese Aktualisierungen wichtig sind


Virtuelles Online-Training funktioniert nur dann gut, wenn es mit den schulischen Abläufen übereinstimmt.


Die Schüler müssen in nachvollziehbaren Situationen sicher üben können. Lehrer und Aufsichtspersonen müssen das System ohne unnötige Hürden nutzen können. Und das Training muss Wiederholungen, Anleitung und individuelles Lernen im eigenen Tempo ermöglichen.


Die Aktualisierungen in diesem Sommer helfen dabei.


Für Schüler wird das Spielen natürlicher. Sie müssen sich weniger mit Knöpfen und Bedienelementen auseinandersetzen und können sich besser auf das Reiseerlebnis konzentrieren.


Für Vorgesetzte wird der Einstieg einfacher. Dadurch wird es leichter, Virtual OV häufiger und konsequenter zu nutzen.


Und auch für das Training selbst wird die Umgebung realistischer. Durch die Bewegung von Reisenden und die sozialen Interaktionen können schrittweise weitere Reize hinzugefügt werden.


Dies entspricht dem Kern von Virtual OV: den Schülern die Möglichkeit zu geben, Situationen sicher zu üben, die im realen Leben stressig, komplex oder unvorhersehbar sein können.


Unabhängiges Reisen als Teil der Staatsbürgerschaft


Jetzt, da das Schuljahr wieder begonnen hat, ist dies ein guter Zeitpunkt, um zu überlegen, welchen Stellenwert das selbstständige Reisen im Rahmen von Beratung, Staatsbürgerkunde, Mobilitätstraining, Praktikumsvorbereitung oder Vorbereitung auf die weitere Ausbildung einnimmt.


Denn das Erlernen des selbstständigen Reisens ist mehr als nur eine praktische Fähigkeit.


Es geht um Selbstständigkeit. Um Vertrauen. Darum, zu lernen, in der Welt außerhalb der Schulmauern zurechtzukommen. Darum, sich in die Gesellschaft einzubringen.


Ein Schüler, der lernt, selbstständig zu reisen, lernt nicht nur eine Route. Er gewinnt ein Stück Freiheit zurück.


Mit Virtual OV können Schulen diesen Schritt sicher, konkret und mit Unterstützung gehen.


Möchten Sie erfahren, wie Virtual OV an Ihrer Schule implementiert werden kann? Vereinbaren Sie ein Einführungsgespräch oder eine Demo mit Changefied.

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