Das Koalitionsabkommen „Erste Schritte zur Selbstversorgung“
Das Koalitionsabkommen „Erste Schritte zur Selbstversorgung“

Vom Lieferwagen zur Unabhängigkeit
Zehntausende Schüler mit leichten geistigen Behinderungen oder Autismus, die am Programm für Veteranen mit Behinderungen (VSO) teilnehmen, nutzen täglich Schülertransporte – Kleinbusse und Vans –, da die selbstständige Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für sie (noch) nicht möglich ist. Dies bedeutet weniger Autonomie für die Jugendlichen, hohe Kosten für Kommunen und Eltern sowie oft lange und anstrengende Fahrten. Während ihre Mitschüler immer mehr Freiheit genießen, sind viele VSO-Schüler weiterhin auf einen Transporter angewiesen, der sie abholt und wieder nach Hause bringt. Dies bietet enormes Potenzial für intelligente und sichere Lernwege hin zu mehr Selbstständigkeit. Virtueller öffentlicher Nahverkehr löst dieses Problem nahtlos: In einer sicheren VR-Umgebung können die Schüler das Reisen üben, ohne die Schwelle eines realen Bahnhofs oder Bussteigs überschreiten zu müssen.
„Erste Schritte“: Eine Politik, die Raum schafft
Der neue Koalitionsvertrag „Aan de slag“ (Auf geht’s) legt den Fokus explizit auf eine inklusivere und stärker vernetzte Gesellschaft, in der alle Menschen bestmöglich teilhaben können. Wir freuen uns sehr, dass die Regierung hier einen klaren Schritt unternimmt: mehr Fokus auf Eigenverantwortung, weniger Barrieren zwischen Gesundheitsversorgung und Bildung sowie mehr Raum für regionale Innovationen, die besonders benachteiligten Gruppen wirklich helfen. Für junge Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf bedeutet dies mehr Möglichkeiten, die für ihre weitere Ausbildung, den Beruf und ein selbstständiges Leben notwendigen Kompetenzen zu entwickeln. Selbstständiges Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist dabei eine Schlüsselkompetenz – und genau hier kann der virtuelle öffentliche Nahverkehr einen entscheidenden Beitrag leisten.
Virtueller öffentlicher Nahverkehr als Partner des Koalitionsabkommens
Virtueller öffentlicher Nahverkehr macht die in „Erste Schritte“ formulierten Ziele praktisch und greifbar. Anstatt lediglich über Selbstständigkeit zu sprechen, üben Schülerinnen und Schüler schrittweise realistische Situationen im öffentlichen Nahverkehr: Ein- und Aussteigen, Umsteigen, Umgang mit Verspätungen und die Bitte um Hilfe von Personal oder Mitreisenden. So entwickeln sie Kompetenzen und Selbstvertrauen, während Schulen und Kommunen Einblick in ihre Fortschritte erhalten. Dadurch wird der virtuelle öffentliche Nahverkehr nicht nur zu einer pädagogischen Innovation, sondern auch zu einem logischen Partner für politische Entscheidungsträger, die die Ziele des Koalitionsvertrags erreichen wollen: weniger Abhängigkeit vom Schülertransport, mehr Autonomie für junge Menschen und ein reibungsloserer Übergang in die weiterführende Ausbildung, den Beruf oder die Freizeitgestaltung.
Gemeinsam für eine inklusive Gesellschaft
Wir freuen uns, dass das Regierungsprogramm „Aan de slag“ (Auf den Weg bringen) das Engagement der Regierung für eine inklusivere Gesellschaft deutlich unterstreicht. Virtueller öffentlicher Nahverkehr passt perfekt dazu: Indem wir jungen Menschen in der berufsvorbereitenden Sekundarstufe ermöglichen, sicheres Reisen zu üben, stärken wir ihre Bewegungsfreiheit, ihre Chancen und ihr Selbstwertgefühl. Gleichzeitig hilft er Schulen, Kommunen und Bundesländern, Ressourcen effizienter einzusetzen und die Auswirkungen politischer Maßnahmen auf das Leben junger Menschen sichtbar zu machen. So wird die Koalitionsvereinbarung nicht nur auf dem Papier, sondern auch in Bus, Bahn und Bahnsteig umgesetzt.
Aufruf zum Handeln
Möchten Sie als VSO-Schule, Gemeinde oder Provinz den in „Erste Schritte“ skizzierten Zielen konkrete Gestalt verleihen und auf echte Selbstständigkeit junger Menschen hinarbeiten?
Kontaktieren Sie Changefied für eine kostenlose Demo des virtuellen öffentlichen Nahverkehrs, eine gemeinsame Analyse der Passgenauigkeit für Ihre Region und praktische Szenarien für den sofortigen Einstieg. Gemeinsam gestalten wir eine inklusivere Gesellschaft, in der mehr junge Menschen sicher, selbstständig und selbstbewusst reisen können.










