Bedarfsorientierter Transport für neurodiverse Reisende

Changefied BV.

Wie virtuelle öffentliche Verkehrsmittel Menschen mit Autismus und NAH auf die selbstständige Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel vorbereiten

Der Übergang zu bedarfsorientierter Mobilität und öffentlichem Nahverkehr bietet Chancen für ein effizienteres und barrierefreieres Mobilitätssystem. Für neurodiverse Menschen, wie beispielsweise Menschen mit Autismus oder erworbenen Hirnschädigungen, birgt dieser Wandel jedoch zusätzliche Herausforderungen. Wie können Kommunen und Bundesländer sicherstellen, dass diese Fahrgäste nicht nur lernen, sich im flexiblen Nahverkehr zurechtzufinden, sondern auch den Antragsprozess selbstständig zu bewältigen? Virtueller öffentlicher Nahverkehr bietet eine evidenzbasierte Lösung: eine digitale Lernumgebung, die speziell auf die Bedürfnisse neurodiverser Fahrgäste zugeschnitten ist und messbare Ergebnisse für politische Entscheidungsträger liefert.


Die Herausforderung: Selbstständigkeit für neurodiverse Reisende


Mit dem Aufkommen bedarfsorientierter Verkehrsmittel verlagert sich die Verantwortung auf die Fahrgäste. Dies kann insbesondere für neurodiverse Menschen (wie beispielsweise Menschen mit Autismus) und Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (EHS) belastend sein. Sie benötigen oft mehr Zeit, Struktur und Vorhersehbarkeit, um neue Systeme zu erlernen. Man denke beispielsweise an Folgendes:

  • Sensorische Überlastung (z. B. Lärm, Menschenmassen in öffentlichen Verkehrsmitteln).
  • Schwierigkeiten mit unerwarteten Änderungen (z. B. Umleitungen, Verspätungen).
  • Komplexe administrative Prozesse (z. B. digitale Formulare, Kontaktaufnahme mit der Gemeinde).
  • Angst vor sozialen Interaktionen (z. B. die Angst, Mitreisende oder das Personal des öffentlichen Nahverkehrs um Hilfe zu bitten).


Traditionelle Lehrmethoden wie Broschüren oder einmalige Erklärungen reichen für diese Zielgruppe oft nicht aus. Sie benötigen wiederholbare, vorhersehbare Übungsumgebungen, in denen sie in ihrem eigenen Tempo lernen können.


Virtueller öffentlicher Nahverkehr als Lösung: Spezielle Schulungen für neurodiverse Reisende


Virtueller öffentlicher Nahverkehr bietet eine sichere und vorhersehbare Lernumgebung, in der neurodiverse Reisende anhand realistischer, auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittener Szenarien üben können. Beispiele hierfür sind:

  • Reizarme Umgebungen : Üben Sie sich in ruhigen Momenten im öffentlichen Nahverkehr oder erkennen Sie „Ruhezonen“ in Zügen und Bussen.
  • Vorhersehbare Struktur : Schrittweise Trainingspläne mit klaren Anweisungen und wiederholbaren Übungen.
  • Soziale Verhaltensmuster : Üben Sie, um Hilfe zu bitten, beispielsweise im Falle einer unerwarteten Verspätung oder eines defekten Aufzugs.
  • OVpay-Schulung : Üben Sie kontaktloses Bezahlen, damit sich die Benutzer stressfrei mit neuen Systemen vertraut machen können.


Forschung und Zukunft: Evidenzbasierte Anpassungen für neurodiverse Reisende


Changefied arbeitet aktiv mit Forschungseinrichtungen zusammen, um die Wirksamkeit virtueller öffentlicher Verkehrsmittel für neurodiverse Reisende und Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen zu validieren. Mithilfe von Pilotprojekten und messbaren Projekten untersuchen wir:

  • Welche spezifischen Anpassungen im virtuellen öffentlichen Nahverkehr sind am effektivsten für neurodiverse Reisende und Menschen mit erworbener Hirnschädigung (ABI)?.
  • Wie wir das Modul für reizempfindliche Nutzer optimieren können.
  • Wie wir die Daten nutzen können, um die Mobilitätspolitik weiter zu verbessern, insbesondere für diese Zielgruppen.


Fazit: Virtueller öffentlicher Nahverkehr als Beschleuniger inklusiver Mobilität


Der Übergang zu einem bedarfsorientierten Verkehr bietet Chancen, erfordert aber auch einen inklusiven Ansatz, der die Bedürfnisse neurodiverser Reisender und Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen berücksichtigt. Virtuelle öffentliche Verkehrsmittel helfen Kommunen und Bundesländern, diese Reisenden nicht nur auf selbstständiges Reisen, sondern auch auf die eigenständige Gestaltung ihrer Mobilität vorzubereiten – mit messbaren Ergebnissen und einem evidenzbasierten Ansatz.


Mit virtuellem öffentlichen Nahverkehr können wir inklusive Mobilität erreichen, bei der jeder – unabhängig von Neurodiversität oder Behinderung – uneingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann.


Sie sind neugierig, wie virtuelle öffentliche Verkehrsmittel zu Ihrer Mobilitätspolitik beitragen können?


Möchten Sie erfahren, wie virtuelle öffentliche Verkehrsmittel Ihrer Gemeinde beim Übergang zu bedarfsorientiertem Verkehr helfen können, insbesondere für neurodiverse Reisende und Menschen mit erworbener Hirnschädigung?


Gemeinsam arbeiten wir auf Selbstständigkeit und inklusive Mobilität hin – für alle.

Fehler in Virtual OV machen
Von Tim van Dam 18. Dezember 2025
Im virtuellen öffentlichen Nahverkehr dürfen junge Menschen in einer sicheren VR-Umgebung Fehler machen. So lernen sie schrittweise, selbstständig zu reisen und gewinnen an Selbstvertrauen.
Die Teilnehmer erhalten Virtu
Von Tim van Dam 14. Dezember 2025
Provinzvorstandsmitglied Jeroen Olthof erlebt den virtuellen öffentlichen Nahverkehr bei Heliomare: Wie VR-Training Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf hilft, selbstständig mit Bus und Bahn zu reisen.
Changefied im Rabo & Co Magazin
Von Tim van+Dam 3. Dezember 2025
Changefied im Rabo&Co Magazin
Lernen in VR
Von Tim van+Dam 24. November 2025
Das Reisen in virtueller Realität lernen? Das ist überhaupt nicht nötig; man kann es doch auch einfach im realen Leben lernen, oder?
Ein junger Mensch in einem Klassenzimmer, der eine VR-Brille trägt und lernt, mithilfe der virtuellen OV-Plattform zu reisen.
13. November 2025
Entdecken Sie, wie virtuelle öffentliche Verkehrsmittel mit den Kernzielen und Lehrplänen der Sekundarstufe verknüpft sind, das selbstständige Reisen fördern und zur Selbstständigkeit und sozialen Teilhabe beitragen.
Junge mit VR-Brille trainiert in Virtual Reality, um selbstständig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen
von Tim van+Dam 19. Oktober 2025
Entdecken Sie, wie virtuelle öffentliche Verkehrsmittel neurodiversen jungen Menschen, beispielsweise Autisten, durch die Stärkung des prozeduralen Gedächtnisses dabei helfen, Reisefähigkeiten zu entwickeln.
Illustration eines Schülers der Sekundarstufe mit sonderpädagogischem Förderbedarf, der virtuelle Realität nutzt
Von Tim van+Dam 1. Oktober 2025
Erfahren Sie, wie der Arbeitsmarkt zunehmend Anforderungen an selbstständiges Reisen von VSO-Studenten stellt und wie die Schulen sie mit innovativen Methoden auf Beruf und Praktika vorbereiten, unter anderem durch die Stärkung von Bürgersinn und Selbstständigkeit.
Die Provinz Nordholland und Changefied bieten einen virtuellen öffentlichen Nahverkehr für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf an
Von Tim van+Dam 17. September 2025
Die Provinz Nordholland und Changefied bieten virtuellen öffentlichen Nahverkehr für die Sekundarstufe mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Nordholland Nord, Haarlem/IJmond und Gooi und Vechtstreek an
Eine Person mit VR-Brille an einer Bushaltestelle, die ein Tablet hält. Die Brille zeigt an:
Von Tim van+Dam 2. September 2025
Virtueller öffentlicher Nahverkehr steigert die Selbstständigkeit und die Erwerbsbeteiligung durch VR-Schulungen, senkt die Kosten für Gesundheitswesen und Transport und fördert Inklusion und Nachhaltigkeit.
Blog zum Schulanfang
Von Tim van+Dam 21. August 2025
Zurück zur Schule: Trau dich, mit dem virtuellen öffentlichen Nahverkehr zu reisen!
Mehr anzeigen